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Praxistipps

Mieten

Vor allem für berufstätige Paare lohnt sich die Miete eines Wohnmobils. Die Mietgebühren für Wohnmobile liegen je nach Größe und Saison zwischen 50 und 150 Euro pro Tag. Zwar ist dies kein Billigurlaub, jedoch ist es immer noch günstiger, als sich für ein paar Wochen Urlaub im Jahr ein Wohnmobil zu kaufen. Und wer sich noch nicht sicher ist, ob Caravaning wirklich seine Urlaubsform ist, der kann seine Eignung erstmal mit verhältnismäßig geringem Mitteleinsatz prüfen. Zu den Tagesmietpreisen kommen noch eine Servicepauschale, die je nach Vermieter zwischen 180,- und 250,- Euro liegt sowie optionale Gebühren, etwa für die Anmietung von Bettwäsche oder Küchenausstattung. Im Mietpreis sind üblicherweise rund 250 km pro Anmietungstag enthalten. Das mag zunächst nach wenig klingen, allerdings gibt es im Urlaub auch viele Tage, an denen das Wohnmobil gar nicht bewegt wird. Eine Strecke von zum Beispiel 2500 km in zehn Tagen ist mehr als ausreichend. Bei Abholung des Fahrzeugs muss eine Kaution hinterlegt werden, die oft rund 1.000 Euro beträgt.

Wichtig ist es, den Anmietungszeitraum so zu wählen, dass das Wohnmobil einen Tag vor Abreise und einen Tag nach der Ankunft noch vor dem Haus geparkt werden kann. Diese Zeit wird benötigt, um die eigenen Sachen in Ruhe im Wohnmobil zu verstauen und nach dem Urlaub wieder zu entfernen. Für einen Wohnmobilurlaub werden nämlich keine Koffer gepackt. Alle Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände finden in den Schränken und Stauräumen des Wohnmobils ihren eigenen Platz. Wer häufiger ein Wohnmobil mietet, für den lohnt es sich, bestimmte Ausrüstungsgegenstände bereits in handlichen Klappboxen daheim zu lagern und diese dann nur noch im Wohnmobil zu verstauen.

Für Familien ist die Anmietung eines Wohnwagens oder eines Mobilheims/Bungalows direkt auf dem Campingplatz häufig die bessere Lösung. Kindern ist das stetige Weiterfahren mit dem Wohnmobil meist zu rastlos, da sie ungern die neugewonnenen Freunde wieder verlassen und auf Swimmingpool oder Bolzplatz eines Campingplatzes nicht gerne verzichten. Wer dennoch den Kindern zuliebe mit einem Wohnmobil mehrere Wochen an einem Ort bleibt, für den wird das Wohnmobil plötzlich zur Wohnimmobilie. Da kein PKW vorhanden ist, mit dem größere Fahrten unternommen werden könnten, und der Wechsel zwischen Wohn- und Fahrbetrieb des Wohnmobils oft zu mühsam ist, wird der Aktionsradius auf eine Fahrradentfernung eingeschränkt. Wer mit der Familie einen Wohnwagen oder einen Bungalow vor Ort mietet, hat nicht nur die entspannte Anfahrt mit dem eigenen PKW, sondern kann diesen vor Ort auch für größere Ausflüge nutzen. Diese Variante ist günstiger als eine Ferienwohnung und bietet noch den ganzen Komfort des Campingplatzes mit seinen Freizeitmöglichkeiten und -einrichtungen. Gerade für Familien ist dies ein Rundum-Sorglos-Paket.

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